DEN BRUCH WAGEN

Nachts mit dem Hammer ins Museum?

Auf Einladung des Museums Schloss Bad Pyrmont habe ich diese besondere Aktion konzipiert.

In der Museums-Sommernacht 2016 waren die Besucher des Schlosses eingeladen, sich aus den vorher mit altem Porzellan bestückten Museums-Räumen ein Stück auszuwählen und es mit dem Hammer zu zertrümmern.

Das kostete Überwindung und provozierte Bilder von Schreck und Verbotenem. Die Besucher wurde animiert sich mit Zerstörung, mit der gesellschaftlichen Definition von Aufbewahrenswertem, von Müll und Überflüssigem auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig wurden sie Teil eines Erschaffungsprozesses, denn die so gewonnen Scherben sollten bis zur nächsten Museums-Sommernacht in einer Mosaik-Skulptur wieder auferstehen. Jeder Teilnehmer ist in dieser Skulptur mit mindestens einer seiner Scherben vertreten, so das Versprechen.

Im Bunt des Regenbogens wohnen alle Möglichkeiten.

Und da war sie dann, meine Palette voller Farbe und wunderbarer Eigenheiten.

Film ab: Die Scherben beginnen zu leben

Vor dem Beginn des eigentlichen Mosaiks habe ich zunächst ein bißchen mit den Scherben gespielt. Aus diesem Kreativprozess wurde ein lustiger Stop-Motion-Film. Viel Spaß damit!

Und weil das so viel Spaß gemacht hat, habe ich auch gleich noch den Entsehungsprozess der Skulptur filmisch dokumentiert. Sehen Sie hier, wie aus Beton und Scherben die WandelWasserWunderLiese entsteht.

Der Film zur „WandelWasserWunderLiese“

PS: Mehr zum Erschaffungsprozess eines CutADORE-Mosaiks finden Sie auch hier, im kleinen Buch vom Mosaik und Glück.

Die WandelWasserWunderLiese